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Naturstein in Haus und Garten unter den Füßen zu wissen, ist mit die schönste und natürlichste Form des Bodenbelags, die man erfahren und täglich erleben kann. Egal in welchem Raum, welchem Flur, Eingangsbereich oder auf Terrassen und Gehwegen Natursteine verlegt werden. Sie sind immer schön anzusehen, strahlen Natürlichkeit und Eleganz aus, sind robust und halten im Idealfall ewig.

Damit sie auch tatsächlich immer und fortwährend ihren Glanz und ihren Charakter über die vielen Jahre hinweg nicht verlieren, müssen sie hier und aber auch gepflegt werden. Denn ein noch so schöner Natursteinboden kann seine Schönheit und Natürlichkeit verlieren, wenn ständig an seiner Oberfläche gekratzt wird, oder verschiedene Substanzen ihm an den Kragen gehen und er seinen Glanz somit vorzeitig verliert. Jeder Naturstein ist anders und ganz individuell. Demnach verschieden muss und sollte er auch gepflegt werden. Dabei handelt es sich bei der Pflege des Steins nicht, wie im Allgemeinen bei herkömmlichen Bodenbelägen üblich, um eine intensive und andauernde und Pflege, sondern sie gestaltet sich eher simpel.

Flecken auf Granit und Marmor

Jeder, der einmal auf einer Marmorarbeitsfläche in der Küche eine Zitrone beispielsweise aufgeschnitten hat, weiß von der Fleckenbildung, die durch die Säure entstehen kann. Sobald die Fruchtsäure mit der  polierten und glänzenden Marmoroberfläche in Berührung kommt, wird diese Schicht durch die Säure zerstört.

Säuren aller Art haben eine ganz besondere Eigenschaft: Sie sind äußerst aggressiv zu fast allen Oberflächen und Beschichtungen, die wir kennen. Dabei macht die Säure weder Halt vor künstlichen Beschichtungen, noch vor natürlichen Schutzmechanismen. Kommt ein Naturboden oder eine Oberfläche aus Naturstein mit Säuren in Verbindung, wird diese eben grundlegend in diesem Kontaktbereich zerstört. Was nun? Denn einmal zerstört, ist die Oberfläche in diesem Bereich zunächst beeinträchtigt. Handelt es sich hierbei nur um eine gewisse Arbeitsfläche aus Marmor oder einer mobilen Ablagefläche, können diese kurzerhand neu abgeschliffen und poliert werden. Aufwändiger wird es natürlich dann, wenn es sich bei der Beschädigung um einen Bodenbelag handelt. Ganz typisch für solche Beschädigungen sind Fleckenbildungen im Bad- oder auch WC-Bereich. Denn besonders in der Nähe der Toilettenschüssel können sich solche Beschädigungen bilden. Der menschliche Urin besteht nun mal nicht nur aus Harnstoff, sondern auch aus Harnsäure und diese verursacht diese Beschädigungen sehr gerne in diesen Bereichen.

Mit richtigen Pflegemitteln bekämpfen

Keramische und andere Säure-unempfindliche Oberflächen können zwar so einiges wegstecken, doch auch sie leiden, wenn die saure Attacke zu heftig wird. Kalkhaltiges Gestein wie Carrara und besonders auch dunkle Hartgesteine reagieren äußerst allergisch bei Kontakten mit nur geringen Mengen säurehaltiger Substanzen. Eine hilfreiche Faustregel beim Säubern betroffen Stellen ist, dass man so schnell wie möglich mit geeigneten Pflegemitteln die Stellen säubert. Der Prozess der Säure, bis sie die Oberfläche zerstört, nimmt einiges an Einwirkzeit in Anspruch. Bei Langzeitbeschädigungen ohne Säubern, ist die Oberfläche dahin und muss schlimmstenfalls ausgetauscht werden. Stumpfe und helle, matte Flecken auf Marmor und Kalkstein lassen sich mit ein wenig Politur und dem passenden Pflegemittel schnell wieder auf Hochglanz bringen, wenn man zügig handelt. Befinden sich helle Verfärbungen auf dunklen Böden, kann man mit Farb-vertiefenden Imprägnierungen nachhelfen und weitere Beschädigungen hiermit möglichst flächendeckend vermeiden. Als Vorsorge kann man zwar diese Böden mit einem flächendeckenden Impregnierschutz versehen, doch zu 100 Prozent können sie einer Säureattacke nicht standhalten.

Naturstein richtig schützen

Raue Oberflächen bieten in der Regel wesentlich mehr Angriffsfläche für Verschmutzungen jeglicher Art. Polierte Oberflächen hingegen recht wenig. Ob ein Naturstein eher dazu neigt, alles in sich aufzunehmen, was an Flüssigkeiten ihm zukommen könnte und Flecken bildet, hängt schließlich auch von der Saugfähigkeit des Gesteins ab. Im Küchenbereich sind für solche Ablagen und Arbeitsflächen aus Natursteinen Öle, Wein, Fette und Säfte mit die größten Feinde. Deshalb ist es hierbei nicht verkehrt, diese Flächen im regelmäßigen Turnus mit guten Schutzbehandlungen zu versehen. Imprägnieren ist ebenfalls eine gute Sache, da dies automatisch das Eindringen von Flüssigkeiten verhindert. Zudem wird eine gründliche Reinigung dieser Flächen dadurch  vereinfacht. Bestimmte Pflegesets für alle verschiedenen Natursteinoberflächen sind hierfür am besten geeignet und werden auch in großer Auswahl von verschiedenen Anbietern angeboten.

Für jegliche Fleckenbildungen, die durch unterschiedliche Substanzen entstanden sind, können auch im Nachhinein viele verschiedene Behandlungen erstaunliche Wirkungen zeigen. So können beispielsweise auch Öle, die tief ins Gestein aufgesogen wurden, anhand spezieller Reiniger wieder entfernt werden. Selbst Flechten, die sich tief ins Gestein bohren wie auch Moose. Kaffeeflecken, Obstsäureflecken, Eiweißflecken, Düngerflecken, Stockflecken. Flecken, die durch Tinte, Teer, Wachs, Vogelkot, Nikotin, Nagellack, oder Klebstoff und Laub entstanden sind.

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